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Nachrodt-Wiblingwerde
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Nachrodt-Wiblingwerde - Heimat- und Brauchtumspflege von Bedeutung

Nachrodt-Wiblingwerde

Die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde gehört zum Märkischen Kreis und wurde bereits im Jahr 1907 aus Nachrodt, damals noch Kelleramt und Wiblingwerde gebildet.

Auch die Ortsteile Opperhusen und Einsal sowie Eilerde, Rennerde und Veserde bzw. Brenscheid gehören zum Gemeindegebiet, das sich teilweise auf den Höhenflächen des Lennegebirges ausdehnt, aber auch das enge Lennetal einschließt. Flächenmäßig nimmt Nachrodt-Wiblingwerde 29km² ein, auf die sich rund 6600 Einwohner verteilen.

Die Postleitzahl der Gemeinde ist 58769. Telefonisch ist Nachrodt-Wiblingwerde unter den Vorwahlen 02352 sowie 02334 erreichbar. In naher Nachbarschaft liegt Hagen. Der Lohhagen bildet den höchsten Punkt mit 495 Metern über NN. Im Lennetal befindet sich der niedrigste Punkt bei 128 Metern über dem Meeresspiegel.

Weitere Informationen

Kultur und Brauchtum

1977 gründete sich der Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde mit dem Ziel der Heimat- und Brauchtumspflege. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Erhaltung von kunst- bzw. kulturhistorischen Denkmälern. Bereits im September 1990 konnte dank ehrenamtlicher Arbeit die Heimatstube mit Heimatmuseum eröffnet werden. Neben lebendigem Brauchtum und Einblicken in die Vergangenheit sind hier auch Trauungen möglich.

Jeweils am ersten Sonntag im Oktober findet vor der Heimatstube das traditionelle Erntedankfest statt.

Die Ölmühle wurde 1845 gebaut. Mittels Wasserrad und Holzgetriebe konnte aus Raps Öl gewonnen werden.

Die historischen Kornspeicher der Gemeinde sind typisch für das Sauerland. Das Kornhaus auf dem Schulhof von Wiblingwerde stammt ursprünglich vom Kreinberg aus dem Jahr 1597. Ein zweiter Kornspeicher befindet sich auf Gut Grennigloh und wird auf 1727 datiert.

Zu einem der ältesten Kulturdenkmäler der Gemeinde zählt der Johannisborn. Zu finden ist er auf dem Weg in Richtung Gut Sassenscheid nur rund 15 Minuten entfernt von Wiblingwerde. Es war üblich hier die Taufe durchzuführen. Später kam zumindest das Wasser für die Täuflinge aus dem Johannisborn.

Es gibt jeweils eine evangelische Kirche in Nachrodt und in Wiblingwerde. In Nachrodt steht außerdem eine katholische Kirche.

Von Haus Nachrodt erhielt die Gemeinde den zweiten Teil ihres Namens. Das Gut wird bereits im 16. Jahrhundert erwähnt. So wie es sich heute darstellt, stammt es möglicherweise aus dem 18. bzw. 19. Jahrhundert. Beeindruckend ist vor allem der Park, in dem die Gebäude liegen.

Wirtschaft

Seit dem zeitigen 19. Jahrhundert begannen sich, in der Gemeinderegion Metall verarbeitende Firmen niederzulassen. Auch heute sind noch mittelständische Betriebe vor Ort, die in diesem Bereich tätig sind.

Natur

Buchenwälder, Eichen und Schwarzerlen sind typisch für Nachrodt- Wiblingwerde. Der Wacholderbestand auf dem Lohhagen ist unter Schutz gestellt. Zahlreiche Amphibien sind in der Gegend zu Hause. Neben der Geburtshelferkröte trifft man verschiedene Molcharten und den Feuersalamander an.

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