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Neuenrade
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Neuenrade: Kleinstadt am Kohlberg

Neuenrade

Die Kleinstadt Neuenrade gehört zum Märkischen Kreis und grenzt an das Hochsauerland. Westlich von Neuenrade liegt die Quelle der Hönne, welche in Richtung Nordosten durch die Stadt fließt.

Neuenrade ist eine wasserreiche Stadt. Neben Borke und Henne schlängeln sich noch weitere Bäche durch Neuenrade. Auf dem 513,7 Meter hohen Kohlberg befindet sich der Quitmannsturm. Von diesem höchsten Punkt Neuenrades genießt man eine schöne Aussicht.

Circa 12.000 Einwohner leben in der Stadt, die über eine Fläche von 54,11km² verfügt. Die Telefonvorwahlen für Neuenrade sind 02392 und 02394 und die Postleitzahl lautet 58809. Neuenrade gliedert sich in fünf Ortsteile, Küntrop, Neuenrade, Affeln und Altenaffeln sowie Blintrop.

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Weitere Informationen

Einige historische Daten

Gegründet wurde Neuenrade von den Grafen von der Mark. Das Neuenrade von heute entstand aus der Eingemeindung, die zwischen 1969 und 1975 stattfand. Kleine und mittelständische Unternehmen bilden das wirtschaftliche Umfeld. Neuenrade unterhält seit 1978 eine Städtepartnerschaft mit Dinxperlo, einer Grenzstadt in den Niederlanden. Eine zweite Städtepartnerschaft besteht seit 1990 mit Klingenthal, einer Stadt im Vogtland unmittelbar an der tschechischen Grenze.

Sehenswürdigkeiten in Neuenrade

Geschichtliche Hintergründe der Stadtentwicklung werden auf dem Geschichtspfad dargestellt. Zehn Meter entsprechen auf dem Lehrpfad hundert Jahren in der Historie, wobei 42 Bronzetafeln bedeutende lokale Geschichtsereignisse vermitteln.

Eine weitere Bronzetafel wurde im Park "Auf dem Wall" angebracht, die an den jüdischen Friedhof erinnert, der von 1776 bis 1910 hier lag.

Das Haus der Gertrudenapotheke erzählt eine wechselvolle Geschichte. Bis 1912 die Apotheke einzog, wurde im Haus Recht gesprochen und der straffällige Bürger in Arrest genommen. Zugleich diente das Gebäude als Schule und der Feuerwehr als Lagerraum. Im nordwestlichen Teil des Hauses wurden am Pranger die kleineren Vergehen gesühnt und fanden Schwerverbrecher am Galgen den Tod. Eine nachgebaute Trille zeugt von diesen Zeiten. In dieser Art "Käfig" wurden die Verbrecher dem Volk präsentiert. Schimpfen, spucken und drehen war durchaus erwünscht. In der Altstadt findet sich ein kleiner Nachbau der ehemaligen Stadtmauer.

Die Ziege steht in enger Verbindung mit Neuenrade. Ein Bronzemodell einer "Hitte", also einer Ziege, befindet sich bei der DRK-Begegnungsstätte. Viele inzwischen denkmalgeschützte Ackerbürgerhäuser dienten den Neuenradern als Wohnhaus und Lagerraum zugleich. Denn sie verfügten oft über Ackerflächen außerhalb der Stadt. Die Ernte wurde in den Wohnhäusern gelagert. Ebenso wohnten die Haustiere, meist Ziegen, mit unter dem Dach. Durch die besondere Bauweise der Häuser konnten die Bewohner die Körperwärme der Tiere nutzen, um die Schlafräume zu "beheizen".

Erreichbarkeit der Kleinstadt

Neuenrade ist über die A45 und den Anschluss Lüdenscheid oder die A46 mit dem Anschluss Iserlohn erreichbar. Die B229 führt direkt durch Neuenrade.

Nachbarregionen

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