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Eintrag von Andreas Mettler (metti). Veröffentlicht: 09.10.2018
Sehenswürdigkeiten in Möhnesee:


Die Möhnetalsperre


Die Möhnetalsperre

Im Naturpark Arnsberg am Grenzgebiet liegt der Möhnesee im Kreis Soest. Mit einem Speicherraum von mehr als 126,05 Millionen Kubikmeter Wasser versorgt der Möhnestausee weite Teile des Ruhrgebiets mit Roh- und Brauchwasser. Die Möhnestalsperre ist nach dem Biggestausee der größte Wasserspeicher von Nordhrein-Westfalen.

Wie komme ich zur Möhnetalsperre?

Nun, der Möhnesee ist mit seiner Wasserfläche von 10,37 Quadratkilometern natürlich kaum zu übersehen. Von Arnsberg aus fahren Sie über die B229 nach Nordwesten direkt zum Möhnesee. Die Fahrtzeit beträgt ungefähr eine Vierteilstunde. Oder Sie fahren über die gleiche Straße gen Süden von Soest aus. Sie können auch die folgenden Koordinaten in Ihr Pkw-Navi oder Ihr Wandernavigationsgerät eingeben: ♁51° 29′ 23″ N, 8° 3′ 33″ O. Hier finden Sie die komplette Karte!

Die Möhnetalsperre als Video!


Der Möhnesee als Naherholungsgebiet

Der Möhnesee ist natürlich mehr als nur ein Wasserspeicher. Mit einer reichhaltigen Vogelwelt ist der Möhnesee ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet der EU. Verweilen Sie ein paar ruhige Stunden am See und Ihnen werden die Reiherente, die Stockente, das Blässhuhn, der Haubentaucher und viele interessante Seevögel mehr begegnen. Die Region rund um den Möhnesee lädt zu ausgedehnten Wanderungen durch den Arnsberger Wald ein. Eine Rundtour über den See können Sie auf der MS Möhnesee erleben. Außerdem könnten Sie Tretboote und Elektroboote mieten, Minigolf spielen oder am Strandbad selbst ins Wasser springen.

Möhnesee
Blick auf den Möhnesee

Sie möchten den Möhnesee aus der Höhe betrachten? Dann machen Sie einen Abstecher zum Möhneseeturm.

Die aufregende Geschichte der Möhnetalsperre

Die Talsperre wurde im Jahre 1912 errichtet, um den Bedarf an Trink- und Brauchwasser im Ruhrgebiet zu sichern. Hierzu wurde die komplette Ortschaft Kettersteich und Teile des Dorfes Delecke mit Wasser geflutet. Rund 700 Menschen und 140 Gehöfte mussten dem neuen See weichen. Im Jahr 1943 wurde die Talsperre im Zuge der Operation Chastise durch einen britischen Bombenangriff erheblich geschädigt. Ziel dieses Angriffs war die Idee, das Ruhrgebiet und damit auch ein wichtiger Standort der Rüstungsindustrie von Nazi-Deutschland erheblich zu schädigen. Bei diesem Angriff kamen zwischen 1284 und 1600 Menschen ums Leben. Kriegsentscheidend war diese Maßnahme aber im Nahhinein nicht. Der Wiederaufbau erfolgte mit einem Aufgebot von mehreren Tausend Arbeitskräften sofort nach dem Angriff und stellte die Möhnetalsperre noch im Oktober 1943 wieder her. Eine umfassende Sanierung kam der Talsperre zwischen 1972 und 1979 zuteil.

Die Möhnetalsperre: Der Todesstern aus dem Sauerland

Wussten Sie, dass die epische Star-Wars Saga ohne die Möhnetalsperre aus dem Sauerland vermutlich niemals das geworden wäre, was wir aus dem Kino kennen? Im Jahre 1954 wurde der Angriff auf die Möhnetalsperre im Kinofilm „The Dam Busters“ unter der Regie von Michael Anderson verfilmt. Die Szenen aus diesem Film inspirierten auch den Star-Wars Erfinder George Lucas bei der Inszenierung des Angriffs der Rebellen auf den Todesstern. Einige Szenen zwischen „The Dam Busters“ und „Star Wars“ weisen erhebliche Parallelen auf. Man könnte die Möhnetalsperre also ohne weiteres als den Todesstern des Sauerlands bezeichnen.

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