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Eintrag von Andreas Mettler (metti). Veröffentlicht: 18.02.2021
Sehenswürdigkeiten in Arnsberg:


Schlossruine Arnsberg


Aufstieg zur Schlossruine
Aufstieg zur Schlossruine

Auf dem Schlossberg von Arnsberg befindet sich eine Burgruine, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Wer den 256 Meter hohen Berg ersteigt, kann aber selbst auch in die Ferne blicken. Von der Burgruine aus haben Sie eine faszinierende Aussicht auf den Stadtkern von Arnsberg. Die heutige Ruine der Burganlage hat in Nord-Südrichtung eine Länge von knapp 250 Metern und sie ist ungefähr 70 Meter breit. Die Mauern sind 650 Meter lang.

So erreichen Sie die Schlossruine

Die Burgruine ist nicht direkt mit dem Auto zu erreichen. Auch in der Altstadt sind die Parkplätze knapp. Stellen Sie Ihr Fahrzeug am besten am Parkplatz Mühlenbräu an der Mühlenstraße 13 oder in der Altstadtgarage ab und wandern Sie durch die Altstadt immer aufwärts. Hier finden Sie die Schlossruine Arnsberg bei GoogleMaps.

Schlossruine Arnsberg
Die Schlossruine

Die Baugeschichte der Arnsberger Schlossruine

Die Anfänge der heutigen Schlossruine in Arnsberg werden um die Zeit 1100 vermutet. Friedrich der Streitbare verlegte den Sitz der Grafen in dieser Zeit nach Arnsberg. Das Aussehen der damaligen mittelalterlichen Burg ist heute weitgehend unbekannt. Die Burg war jedenfalls die Keimzelle der heutigen Stadt Arnsberg und der Herrschaftsmittelpunkt der Grafschaft Arnsberg.

Im Jahre 1368 wurde die Grafschaft Arnsberg an Kurköln verkauft und die Burg diente fortan als Wohnsitz der Erzbischöfe von Köln. In den Jahren 1444 bis 1449 wurde die Burg im Zusammenhang mit der Soester Fehde zum Hauptstützpunkt der Truppen des Erzbischofs Dietrich von Moers. Anschließend wurde der Bau nur noch wenig genutzt, was mit einem Zerfall der Burg einherging.

Erst im Jahre 1575 fand eine umfassende Umgestaltung durch den Kurfürsten Saletin von Isenburg statt. Der wehrhafte Grundcharakter der Burg blieb auch nach den Umbauten erhalten. Ein weiterer Verfall der Anlage ergab sich während des dreißigjährigen Kriegs. Im Anschluss wurde durch den Kurfürsten Maximilian Heinrich ab 1654 eine erneute Instandsetzung und Umgestaltung durchgeführt. Der Verfall des Bauwerks setzte sich aber weiter fort. Der nachfolgende Kurfürst Clemens August engagierte sich für eine komplette Wiederherstellung der Anlage. Das Bauwerk wurde im Jahre 1762 während des siebenjährigen Kriegs unter Befehl des Erbprinzen Ferdinand von Braunschweig in Brand geschossen und ist seither eine Ruinenanlage.

Schlossberg Arnsberg
Blick vom Schlossberg

Die Burgruine heute

In den Jahren 1818 bis 2821 wurde die Ruine durch den Düsseldorfer Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe im romantischen Sinne zu einem Landschaftspark umgestaltet. Später wurden die Rundbögen des Bauwerks im gotischen Stil wieder aufgebaut. In jüngerer Zeit wurden die überwachsenen Mauern des Bauwerks wieder freigelegt und ein Ehrenmal für Kriegsopfer errichtet. Außerdem verfügt das Gelände nun über einen Rundweg, sowie über einen Weinberg unterhalb der Ruine.

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